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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 01-12-2014

 

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B 64n: "Bau zum jetzigen Zeitpunkt unrealistisch"

 

 

Es wird noch mindestens anderthalb Jahre dauern, bis feststeht, ob die Bundesstraße 64n überhaupt weitergeplant wird. Selbst wenn hierzu ein positiver Bescheid aus Berlin käme, hieße das noch lange nicht, dass die Straße tatsächlich auch gebaut wird.

Das war jüngst der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Warendorf-Süd (IWS) im Kolpinghaus zu entnehmen. Eingeladen worden war der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im NRW-Landtag, Arndt Klocke. Zwar konnte der Politiker nicht konkret sagen, ob eine  B 64n nun kommt oder eben nicht. Tendenziell konnte man seinen sachlichen Antworten jedoch entnehmen, dass ein Bau der Straße zumindest in den nächsten Jahren sehr unwahrscheinlich ist. Stand der Dinge sei, dass auch innerhalb der Großen Koalition der Erhalt des vorhandenen Straßennetzes Priorität vor dem Neubau habe. "Mittlerweile sind jedoch so viele Projekte angemeldet, dass schon jetzt dafür das Geld nicht reichen wird. Arndt verwies unter anderem auf mehr als 180 marode Brücken, die saniert werden müssten. "Auch bei den Bahnrücken knirscht es gewaltig." Die infrastrukturellen Schäden würden zu 98 Prozent durch Lastkraftwagenverkehr verursacht. Arndt Klocke sprach sich in diesem Zusammenhang für eine Ausweitung der LKW-Maut aus.

Um eine Straße wie die B 64n neu zu bauen, müsste diese als "vordringlicher Bedarf plus", eine von der Großen Koalition neu ersonnenen Dringlichkeitskategorie, eingestuft werden. Konkret hieße das, die B 64n müsse den Engpass einer besonders stark überlasteten Straße beseitigen, ein hohes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen, und durch den Neubau dürften keine hohen Umweltrisiken entstehen.

"Der Güterverkehr wird in Zukunft  zwar durch den Ausbau der Zara-Häfen Zeebrügge, Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen zunehmen, ich sehe  aber nicht, dass die B 64n für die regionalen Güterströme wichtig sein soll. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bau einer Bundesstraße 64n vollkommen unrealistisch."

Zur Ortsumgehung für Freckenhorst meinte der Grünen-Politiker hingegen, dass diese auch ohne die B 64n geplant werden könne.

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Stand: 14. Juli 2014