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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 04-07-2015

 

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Auf der Treppe zum Saal in der Villa Horion: (v. l.) Hermann-Josef Schulze-Zumloh (Landwirtschaft), Prof. Dr. Johannes Meier (BI Clarholz), Udo Gohl (IWS), Paul Afhüppe (BVW), Albert Leendertse (IWS), Philipp Sitte (BUND NRW), Daniel Kebschull (NABU), Gerd Mackmann (LNU NRW), Gottfried Pavenstädt (BI Clarholz), Stefan Hartmann (BI Beelen), Josef Tumbrinck (NABU NRW), Silvia Bertels (BVW)

 

B 64n-Kritiker

sehen Gespräch am Runden Tisch als Erfolg an

 

War es ein Zufall, dass sich Gegner und Befürworter des Projekts B 64n in Düsseldorf ausgerechnet am Johannes-Rau-Platz trafen, wo eine Bronze-Skulptur an den SPD-Politiker erinnern will, dessen Motto für sein politisches Handeln bekanntlich lautete „Versöhnen statt spalten“? Es war jedenfalls kein schlechtes Omen für den zweiten "Runden Tisch", zu dem NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) in die Landeshauptstadt eingeladen hatte.

Wenn Albert Leendertse, einer der Sprecher der Interessengemeinschaft Warendorf-Süd (IWS), Bilanz aus seiner Sicht zieht, stellt er fest: Es kam schon viel Einendes zur Sprache, und dass es der Sache nicht dienlich sei, einlinig zu denken." Prof. Dr. Johannes Meier, Clarholz sieht das so:  „Alternativen können nicht oft genug ins Gespräch gebracht werden.“

Diesmal standen nicht Straßenbelange im Vordergrund , vielmehr erfuhr die Bahn, von Groschek als „Stiefkind der Verkehrspolitik“ bezeichnet,  besondere Aufmerksamkeit. Es sollten Maßnahmen erörtert werden, die zu einer „Beschleunigung der Schienen- und der Straßenverbindung führen werden“, wie es in der Einladung hieß. Diese stellte Josef Ackermann von DB Netz in seinem Vortrag vor, darunter die Sicherung oder Schließung der zahlreichen Bahnübergänge an der Strecke oder die geplante Einrichtung der neuen Haltestelle in Müssingen. Daran schlossen sich eine  Menge konkreter Fragen  aus dem Publikum an. Die Warendorfer Paul Afhüppe und Silvia Bertels mahnten eine frühzeitige Einbindung der Anlieger und der Öffentlichkeit an. Die parallele Führung von B 64 und Bahn erfordere eine starke gegenseitige Abstimmung.

Was aber gab es zum Thema Straßenausbau?  Groschek wies darauf hin, dass die Sanierung bestehender Straßen und Brücken eine höhere Priorität genieße als der Straßenneubau. Und unter den Neubauten stünden begonnene Projekte und Lückenschlüsse an erster Stelle. Projekte wie die B 64n lägen zurzeit zur Bewertung in Berlin. Nutzen-Kosten-Verhältnis, Netzrelevanz, wirtschaftliche und ökologische Belange seien dabei wichtige Kriterien. Zur Ankündigung des Ministers, eine Planungswerkstatt einzurichten, sagte Udo Gohl (IWS): „Das wird noch ein hartes Stück Arbeit werden“. Das funktioniere nur, wenn alle bereit seien, sich auf Augenhöhe zu einem konstruktiven Dialog zu begegnen. Der atmosphärisch angenehme und sachlich orientierte Runde Tisch am Donnerstag sei "jedenfalls ein ermutigendes Zeichen" gewesen.

 

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Stand: 28. Mai 2015