Glocke 08-02-2017

 

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Kulturlandschaft fordert Alternativen zum Neubau

Herzebrock-Clarholz. "Wir lassen nicht locker", hat Elisabeth Meier festgestellt. Im Bemühen gegen den Neubau der Bundesstraße 64 will der Verein Kulturlandschaft Sundern-Samtholz-Brock weiter aktiv bleiben. Das bekräftigte die Vorsitzende bei der jüngsten Jahreshauptversammlung.

Mit mehr als 90 Mitgliedern sei die Kulturlandschaft zwar nicht der größte Verein, der für die Wahrung von Natur und Landschaft eintrete. Doch hinsichtlich des Engagements stehe man den benachbarten Initiativen aus Beelen und Warendorf nicht nach, hieß es. Das zeigte der Verein im vergangenen Jahr bei mehreren Aktionen. Ziel sei stets, Bürger und Entscheidungsträger von Alternativen zum Straßenneubau zu überzeugen. So hatte das Gemeinschaftsbündnis "G4", dem die Kulturlandschaft, die Naturfreunde Beelen, die Bürgerinitiative Verkehrskonzept Warendorf sowie die Interessengemeinschaft Warendorf-Süd angeschlossen sind, im Mai ein Gutachten an das Bundesverkehrsministerium in Berlin geschickt. Das habe Nachweise rund um veraltete Umweltuntersuchungen enthalten, das Fehlen von Alternativprüfungen bemängelt und das Kosten-Nutzen-Verhältnis in Frage gestellt, so der Herzebrock-Clarholzer Verein.

Trotz aller Bemühungen der B 64n-Gegner wurde Anfang August der vordringliche Bedarf für die B 64neu beschlossen. Nach 21 Jahren Werben für eine veränderte Verkehrspolitik ein Rückschlag für die Arbeit der Initiativen. Doch nach einem kurzen Innehalten hätten die G4-Mitglieder wieder zu alter Stärke zurückgefunden, so Elisabeth Meier. Sie machte klar, in ihrem Widerstand gegen das Bauvorhaben nicht nachzulassen.

Als kritischer Begleiter des Straßenneubaus plant der Verein erneut, den Bürgern anhand verschiedener Aktionen deutlich zu machen, "was mit dieser Umgehungsstraße auf sie zukommt". Eine Arbeitsgruppe hat sich formiert, die demnächst unter dem Motto "B 64n im vordringlichen Bedarf - was nun?" einen Informationsabend in der Gemeinde veranstalten wird. "Unter anderem wollen wir dabei deutlich machen, dass wir auf keinen Fall locker lassen werden und mit Unterstützung einer Fachanwältin weitere Schritte planen. Fakt ist, dass in dem Moment, wo das Planfeststellungsverfahren eröffnet ist, betroffene Eigentümer klagen werden", so Elisabeth Meier. Eine Veranstaltung ist für den 1. Mai geplant. Zudem will der Verein in Kürze einen Antrag an die Gemeinde Herzebrock-Clarholz stellen, in dem um Alternativen zum Straßenneubau gebeten wird. Das sei im Bundesverkehrswegeplan bisher kein Thema, bedauert der Verein.

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Stand: 29. August 2016