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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 08-09-2015

 

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Wehren sich gegen die Bauvorhaben (v. l.) Thomas Seyfarth, Christine Sorge (beide Interessengemeinschaft Warendorf-Süd, IWS),  Adolf Brinkmann, Nachbarin Linda Grawe, Hausbewohner Karolin und Timo Hankemann sowie Fotograf Albert Leendertse.(ebenfalls IWS). Auf dem Bild stehen sie an der Informationstafel, die an der Breiten Straße angebracht wurde und über die B 64n-Planungen dort informiert.

Aktionsbündnis errichtet Tafeln zu B 64n-Vorhaben

Vor einiger Zeit hatte die Interessengemeinschaft Warendorf-Süd (IWS) ihre Plakatwände entlang der B 64n-Trasse zum Teil neu gestaltet. (Die "Glocke" berichtete.) Was bisher noch fehlte, waren Erläuterungen zu den ausgestellten Fotomontagen. Jetzt war es so weit.  Dank der an den Schildern angebrachten Infotafeln können sich Passanten nun ein Bild vom Verlauf machen und sich zu den Auswirkungen des geplanten Straßenbaus kundig machen.

DasTeam Christine Sorge, Thomas Seyfarth und Albert Leendertse sorgte für Abhilfe. Erster Anlaufpunkt war die Breite Straße. Könnte das dortige Ortsausgangsschild eine Art Menetekel darstellen? Was kommt auf den Hof Brinkmann und auf zahlreiche andere Häuser und Höfe im Ostbezirk zu, wenn die derzeitigen Planungen Wirklichkeit werden sollten? Das kann der Betrachter durch die IWS-Informationen künftig selbst nachvollziehen. Die dreistreifige und an dieser Stelle einschließlich Lärmschutzwall etwa fünfzig Meter breite Autoschnellstraße würde quer über die jetzige Breite Straße verlaufen, von dort über die zurzeit als Bolzplatz genutzte Freifläche, um anschließend nach Unterquerung der Schafstraße an Höhe zu gewinnen und die Bauerschaften Ostbezirk und Vohren in Hochlage zu durchqueren.

Für die Breite Straße hätte dies zur Folge, dass sie  als Sackgasse endet. Landwirt Adolf Brinkmann, dessen Hof an der ortsabgewandten, nicht lärmgeschützten Seite der Trasse liegt, weiß, was dies für ihn und seine Familie bedeuten würde: „Wir fühlen uns abgehängt.“

Nächste Station war der Hohe Kamp. Am Pättken Richtung Ostbezirk habe die Plakatwand ihren idealen Standort, ist man sich bei der IWS einig. Die Straße würde direkt hinter den Grundstücksgrenzen entlang verlaufen, ähnlich wie im Falle der sich östlich anschließenden Wohnsiedlungen Vogelviertel und Östliche Heustraße.

Abschließend ging es zum Anwesen der Familie Petermann an der Waterstroate. Bisher hatte man davon ausgehen müssen, dass Petermanns um Haus und Hof gebracht würden. Nach den kürzlich veröffentlichten neuen Plänen für die Anbindung einer eigenständigen Westumfahrung Freckenhorst L 547n an die B 64n könnte es eventuell auf eine starke Beeinträchtigung der Wohnlage hinauslaufen. Eines ist laut IWS klar: Vom autobahnähnlichen Ausbaustandard der B 64n mit kreuzungsfreier Anbindung an das vorhandene Wegenetz, beziehungsweise dessen weitgehender Zerschneidung werde von offizieller Seite bisher nicht einmal andeutungsweise abgerückt. Insofern erscheint es der IWS als dringend geboten, für  die Bevölkerung weitere Informationen bereitzustellen, wie die Gemeinschaft vor Ort deutlich macht.

 

 

 

 

 

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Stand: 28. Mai 2015