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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 10-04-2008

 

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Einigkeit zeigten die Fernstraßengegner gestern in der Walgernheide, als Mitarbeiter des Landesbetriebs Straßenbau NRW erste Arbeiten durchführen wollten. Auch die kleinste Protestlerin Leonie Slomski (vorne rechts) war dabei.      (Bilder: Mettelem)

Geballter Widerstand in der Heide

Warendorf. Schulterschluss zeigten gestern die Gegner der B 64n in der Walgernheide und hatten auch Erfolg. Der Bautrupp des Landesbetriebs Straßen NRW, der Sondierungsbohrungen auf der Trasse der geplanten Fernstraße um Warendorf vornehmen wollte, rückte unverrichteter Dinge wieder ab.

Vorangegangen waren heftige Diskussionen zwischen den Gegnern dieser Umgehungsstraße und den Verantwortlichen des Landesbetriebs, die sich sogar die Unterstützung der Polizei gesichert hatten. Willi Drüker, Leiter der Warendorfer Polizeiwache, Bezirksbeamter Dieter Wohlgemut und weitere Polizeikräfte waren vor Ort, um alles in richtige Bahnen zu leiten und die Mitarbeiter des Landesbetriebs zu unterstützen.

Die Fronten waren aber abgesteckt: Als Sprecher der Fernstraßengegner hatten Bernhard Kremann und Albert Leendertse diesen gewaltfreien Widerstand organisiert. Sie wollten zusammen mit den Bewohnern der Walgernheide, den Landwirten und Grundeigentümern deutlich machen, dass es noch zahlreiche ungelöste Fragen zu diesem Großprojekt gebe. Diese habe man, so Kremann, bereits vor Monaten an den Leiter der Planungsabteilung Manfred Ransmann gesandt, der allerdings bis jetzt noch nicht reagiert habe. Hans-Jürgen Gerdes, Sachgebietsleiter für Allgemeines Recht des Landesbetriebs, und Kollege Gerd von dem Berge (Landesbetrieb) mussten auch einiges anhören. So habe der Landesbetrieb für die Bodenuntersuchungen keinen Termin mitgeteilt, was vorgeschrieben sei. Aus diesem Grunde werde das Betreten des Geländes nicht zugelassen. Zudem sei auch das Gesamtkonzept B 64n nicht schlüssig. eine zeitnahe Verbesserung für die Stadt Warendorf durch die Optimierung der aktuellen B 64-Ortsdurchfahrt werden nicht angedacht.

"Die da oben in Münster und Düsseldorf nehmen uns überhaupt nicht ernst", wetterte ein Bewohner der Walgernheide. Das soll sich nun ändern, denn nach gut zweistündiger Diskussion ließen beide Seiten einen Kompromiss zu. Demnach werde erneut Kontakt zu Manfred Ransmann aufgenommen, der sich mit den Fernstraßengegnern zusammensetzen oder zumindest die Fragen beantworten soll, die bezüglich der B 64n-Planungen gestellt worden waren. Im Gegenzug wollen die Protestler Anfang Mai Sondierungsbohrungen zulassen.

Weitere Bilder stellte uns die "Glocke" freundlicherweise für die Veröffentlichung  zur Verfügung:

Schweres Gerät wurde aufgefahren, welches aber später - dank erfolgreichem Protest - wieder abgezogen wurde.

 

Ein klares NEIN! zu den B 64n-Bauplänen des Landesbetriebs Straßen NRW, Niederlassung Münster

Aushandeln eines Kompromisses: v. l.: Gerd von dem Berge (Landesbetrieb Straßen NRW), Albert Leendertse (Bürgerinitiative IWS), Hans-Jürgen Gerdes (Landesbetrieb Straßen NRW), Dr. Martin Thormann, Dr. Bernd Köster (beide Stadt Warendorf), Bernhard Kremann (Bürgerinitiative BVW), Paul Afhüppe (Ortslandwirt Neuwarendorf)

 

 

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Stand: 13. April 2008