Glocke 15-08-2017

 

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Missverhältnis zwischen Nutzen und Schaden der B 64n wächst

Zum Leserbrief von Anita Stakenkötter vom 08.08.2017 unter der Überschrift "Zur B 64n: Handwerker verlieren wertvolle Arbeitszeit im Stau" nimmt Ulrich Rottmann aus Beelen wie folgt Stellung:

Frau Stakenkötters Erwiderung auf Frau Bucks Leserbrief zum Thema B 64n scheint mir nicht stimmig. Es ist dabei nicht verwerflich, dass Frau Stakenkötter nachvollziehbare Interessen von Industrie, Handel und Handwerk unserer Region in den Fokus rückt. Auch ist es grundsätzlich nicht kritikwürdig, darauf hinzuweisen, dass noch immer viele Menschen in der Region  eine zusätzliche Straße für notwendig halten. Kritikwürdig aber ist – und hier befinden wir uns derzeit in einer Dauerschleife – dass Frau Stakenkötter wie viele Befürworter der B 64n, die gravierenden Auswirkungen des derzeit geplanten Projektes nicht sehen kann, nicht sehen will oder nicht sehen können will. Es ist in Frau Stakenkötters Leserbrief nahezu durchgehend von „Umgehungen“, „Umgehungsstraßen“ und von „notwendiger Entlastung“  die Rede. Und erneut werden jene Bürger, die sich mit den konkreten Planungen zur B 64n noch nicht auseinandergesetzt haben, in dem Glauben gelassen, dass hier eine entlastende Umgehungsstraße zum Wohle der hiesigen Bevölkerung entstehen soll. Zwar werden „Betroffene“  des Bauprojektes erwähnt, doch entsteht der Eindruck, dass deren Probleme  geringfügiger Natur seien und deren Nöte zu verschmerzen. Es wird auch auf Lärmschutzwände  hingewiesen, die es an drei Stellen geben soll, als weiterer vermeintlicher  Beleg für die allgemeine Verträglichkeit der geplanten Straße.

Diesen Standpunkt als ortskundige und mit den Planungen vertraute Lokalpolitikerin  weiterhin zu vertreten, wird in der Tat der Verantwortung gegenüber der hiesigen Bevölkerung nicht mehr gerecht.  Und hier setzte ja auch Frau Bucks Leserbrief an. Es ist vor allem die Überdimensionierung des Straßenprojektes, die anstatt einer gewünschten Entlastung in der Summe eine sichere Mehrbelastung für unsere Region herbeiführen wird. Und es sind tatsächlich unsere lokalen, sachkundigen Vertreter, die mit ihrer Kompetenz darauf hinwirken müssen, dass man sich nicht der Dynamik eines Planungsverfahrens ergibt. Denn  mittlerweile ist  das Missverhältnis zwischen versprochenem Nutzen und zu erwartendem Schaden des Großprojektes B 64n gar zu offensichtlich. Mit anderen Worten: Hier läuft etwas ganz gewaltig schief für unsere Region. Sich hinter Zuständigkeiten der Straßenbaulastträger zurückzuziehen,  ist in einer solchen Situation deshalb genau die falsche Reaktion.

 

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Stand: 22. Juni 2017