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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Glocke 29-03-2006

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Bauerschaft verliert ihren spezifischen Charakter

Zur Berichterstattung über die „große Koalitionsrunde im Kreishaus“ zum Thema B 64n, insbesondere zum Artikel „Verkehrs-Staatssekretär: Jetzt geben wir Gas“ nehmen die IWS-Vorstandsmitglieder Albert Leendertse, Rolf Röhling und Wilhelm Thumel wie folgt Stellung:

 „Jetzt geben wir Gas“. So wird der eigens zur so genannten „großen Koalitionsrunde“ im Warendorfer Kreishaus angereiste Staatssekretär Günter Kozlowski zitiert. Wir wissen, Gas geben ist vielfach eine Sache aufgestauter Gefühle. Da setzt dann bisweilen auch mal der Verstand aus. Beim Treten auf das Gaspedal blendet man gerne wichtige Faktoren aus und riskiert dabei hohe Verluste. Auch mit den Verkehrsregeln nimmt man es nicht immer so genau.

Eine wichtige „Verkehrsregel“ für Politiker wäre zum Beispiel, wahrheitsgemäß zu informieren und schlimme Dinge nicht zu verschweigen. Kann es denn sein, dass selbst der Leiter der Planungsbehörde den tatsächlichen Trassenverlauf der B 64n in Vohren nicht kennt? Spricht er doch tatsächlich vom „zusätzlichen Schlag von der B 475, vorbei an den Landratsbüschen bis zur bestehenden B 64-Trasse“. Sollen die Bürger wieder mal hinters Licht geführt werden?

Pech gehabt, Herr Direktor Oehler! Denn die Bürger sind in diesem Falle so gut informiert, dass sie sich von Ihnen kein X für ein U vormachen lassen. Dank unserer politischen Arbeit wissen sie beispielsweise, dass die Trasse eben nicht „vorbei an den Landratsbüschen“, sondern auf der vollen Distanz durch den Wald verläuft. Noch dazu in Dammlage, was in der euphorischen „Koalitionsrunde“ erst recht kein Thema gewesen sein dürfte. Eine Führung in Dammlage wäre für den Wald wie auch für ganz Vohren in der Tat ein harter „Schlag“, um Ihre Wortwahl aufzunehmen. Die Bauerschaft würde nämlich ihren spezifischen Charakter verlieren und ihren unschätzbaren Wert für die Naherholung einbüßen.

Sind solche Gesichtspunkte für die Straßenbaulobby überhaupt von Belang? Oder stellt sich mit den Worten des Herrn Schultz lediglich die vordringliche Frage, wie man am besten mit den Naturschutzgebieten fertig wird? Um dem zu begegnen, wird unsere Bürgerinitiative die B 64n-Linienführung durch die Landratsbüsche am Sonntag, dem 7. Mai eigens zum Thema einer großen Aktion machen. Dafür erbitten wir uns schon jetzt eine starke Beteiligung aus der Bevölkerung. Auch die kürzlich im Kreishaus versammelten erlauchten Herren sind dann herzlich eingeladen, sich vor Ort ein Bild vom wahren Sachverhalt zu machen.

 

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Stand: 29. März 2006