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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Westfälische Nachrichten 26-04-2010

 

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Null Emissionen: Fahrradmarkt boomt

Warendorf - Das Bewusstsein über klimafreundliche Fortbewegung lässt sich an Zahlen ablesen. Normalerweise ist der Blick auf den Warendorfer Marktplatz eher frei: Es sei denn, von Drahteseln begeisterte Schnäppchenjäger machen sich daran, das Zentrum der Altstadt in einen riesigen Fahrradmarkt zu verwandeln: Zum neunten Mal lockte der Gebrauchtfahrradmarkt am Samstag zahlreiche Käufer und Verkäufer in die Stadt. Den ganzen Vormittag über waren konstant mehrere Hundert Besucher in Warendorfs guter Stube und verhandelten über Preise von Hollandrädern, Mountain-Bikes und Kett-Cars. Sogar ein Mai-Tour-Set mit Rad, Anhänger, Kassetten-Radio und Bierkiste war zum Schnäppchenpreis von 40 Euro im Angebot.

Vor allem jedoch waren Kinder- und Jugendräder gefragt: „Ich hab´ zwei kleine Kinder und wir wollen Radtouren machen“, erklärt Familienvater Arndt Rausch, „neu kosten die Markenräder rund 150 Euro. Da lohnt sich schon ein Blick auf den Gebrauchtmarkt.“ Kinderräder, die ohnehin zumeist nur eine Saison gefahren werden, wechselten Samstag für unter 40 Euro den Besitzer.

Los ging´s am Samstag bereits am frühen Morgen: „Offiziell fangen wir erst um 9.30 Uhr an, aber bereits zwei Stunden vorher, als die ersten ihre Stände aufgebaut hatten, waren Besucher da“, freute sich Thomas Lins vom VCD. Gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Warendorf Süd (IWS), dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und den Grünen hatte der VCD den Fahrradmarkt unter dem Motto „Gebraucht fährt auch!“ organisiert.

Daneben waren auch andere Organisationen vertreten: Die Pfadfinder putzten gegen eine Spende Fahrräder, die Jugend des NABU schmorte Apfelringe in einer durch gebündelte Sonnenenergie erhitzten Pfanne, und der Verein Horizonte codierte bei Bedarf die gerade erstandenen Räder.

„Der Markt boomt und ist ein Selbstläufer“, erklärt Thomas Lins (Warendorfs Radler des Jahres) freudestrahlend, denkt aber auch an Veränderungen, denn „es ist schon reichlich eng. Vielleicht müssen wir uns zum Jubiläum im nächsten Jahr etwas anderes überlegen, einen größeren, zentralen Platz finden.“
 

Goldenes Ritzel für Thomas Lins

Am Ende war es erdenklich knapp: Mit nur zwei Stimmen Vorsprung haben die Leser der Westfälischen Nachrichten in den vergangenen Wochen Thomas Lins zu Warendorfs Radler des Jahres 2010 gewählt. Dafür überreichte WN-Redakteur Joachim Edler dem engagierten Bürger in Sachen Umwelt am Samstag einen 100-Euro-Gutschein - einlösen kann ihn Lins im Zweiradcenter Dahlhues.

Von der stellvertretenden Bürgermeisterin Doris Kaiser bekam der Lehrer der Bischöflichen Realschule, der sich seit Jahren ehrenamtlich für den Ausbau des Radwegenetzes in Warendorf stark macht, das "Goldene Ritzel". Kaiser lobte das umfangreiche Engagement des Preisträgers, der sich unter anderem beim VCD (Verkehrsclub Deutschland), bei den Grünen (Lins war bis Herbst 2010 Ratsmitglied) und bei der IWS (Interessengemeinschaft Warendorf-Süd) einbringe. "Außerdem habe ich mit einigen Schülern der Bischöflichen Realschule gesprochen", erklärte Kaiser und sprach Lins direkt an, "dort sind Sie eindeutig der beliebteste Lehrer."

Thomas Lins (M) wurde von den Lesern der Westfälischen Nachrichten mit dem "Goldenen Ritzel" ausgezeichnet und zum Radler des Jahres gekürt. Am Samstag überreichten WN-Redakteur Joachim Edler und die Stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser den Preis.

 

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Stand: 27. April 2010