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Interessengemeinschaft Warendorf-Süd

Westfälische Nachrichten 31.10.2009

 

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Schulterschluss entlang der B 64n-Trasse

Jahreshauptversammlung der IWS

Zur Jahreshauptversammlung der IWS konnte deren geschäftsführender Sprecher Udo Gohl am Donnerstagabend viele interessierte Mitglieder und Gäste begrüßen, darunter auch Mitglieder der benachbarten Bürgerinitiativen aus Beelen und Herzebrock-Clarholz. Vorstandsmitglied Albert Leendertse teilte der Versammlung mit, dass in diesem Jahr bereits 17 Personen der IWS beigetreten seien. Der Mitgliederstand liegt zurzeit bei 511.

Dem Ruf einer „rührigen und ideenreichen Gruppierung“ konnte die Bürgerinitiative auch im zurückliegenden Jahr wieder gerecht werden. Deutlich wurde dies durch eine vier Seiten umfassende Aktivitätenliste. Beispielhaft stellte Gohl folgende Punkte positiv heraus: die Veranstaltung mit den Landwirten zur Problematisierung des enormen Flächenverbrauchs; den Abend mit Professor Monheim zum Thema „Mobilitäts-Alternativen für den ländlichen Raum“; die Mitwirkung in der  Verkehrswerkstatt „Stadtverträgliche Mobilität“, wo auf Monheims Anregung das Thema Stadtbussystem diskutiert wird; das gelungene Maifest auf dem Hof  Petermann im Westbezirk; die Verkehrserhebungen der Planersocietät Dortmund, nach deren Ergebnis der Durchgangsverkehr gerade mal 20 Prozent vom Verkehr auf der B 64-Ortsdurchfahrt ausmacht; das gute Abschneiden der Grünen bei den Kommunalwahlen als der einzigen Partei in Warendorf, die die B 64n-Planung klar ablehnt.

Kassiererin Irmgard Knetter konnte in ihrem Kassenbericht für das Jahr 2008 einen ausgeglichenen Haushalt vorstellen, der bei den Kassenprüfern keinerlei Beanstandungen gefunden hatte. Die Versammlung erteilte daraufhin dem Vorstand einstimmig Entlastung.

Für die nächsten zwei Jahre wurden in den Vorstand gewählt: die Sprecher Udo Gohl, Wilhelm Thumel und Franz Maxwill, als Kassiererin Irmgard Knetter, als Schriftführer Albert Leendertse, als Beisitzer Rolf Röhling, Ralf Grawe, Maria Kleickmann und Christine Mix. Kassenprüfer bleiben Hubert Fenke und Hedwig Tarner.

Die entscheidenden Tagesordnungspunkte des Abends bezogen sich auf eine Neuausrichtung des bürgerschaftlichen Engagements. In Anbetracht des mittelfristig anstehenden Planfeststellungsverfahrens schließen sich die vier B 64n-kritischen Bürgerinitiativen entlang der Trasse noch enger zusammen. Gemeinsam engagieren sie einen bundesweit renommierten Rechtsanwalt für ihre rechtliche Vertretung im Verwaltungsgerichtsverfahren. Nach lebhafter Diskussion fand die Beauftragung des näher vorgestellten Rechtsanwalts aus Frankfurt in der Mitgliederversammlung einhellige Zustimmung.

 Die Zusammenarbeit  mit dem Rechtsanwalt bedeutet für alle Initiativen ein Mehr an Arbeit und finanziellem Aufwand. Folgerichtig beschloss die Versammlung die notwendige Anhebung der bisher sehr niedrigen Jahresbeiträge. Darüber hinaus erbittet die Bürgerinitiative von ihren Mitgliedern freiwillige Spenden. Da die IWS aufgrund ihres Vereinswecks Umwelt- und Landschaftsschutz als gemeinnütziger Verein anerkannt ist, sind alle Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerlich absetzbar. Die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung sollen den Vereinsmitgliedern Anfang Dezember im gewohnten IWS-Jahresendbrief erläutert werden.

 

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Stand: 01. November 2009